Stippvisite in Lissabon

Eine Foto-Freundin aus Deutschland und ich haben vor Kurzem einen kleinen „Urlaub“ in Lissabon gemacht.

Wir hatten uns in ein lauschiges Zimmerchen bei Santa Apolónia, im Süden der Stadt, eingemietet. Auch eine kleine Küche stand uns zur Verfügung, und da wir beide eher ungern ständig auswärts essen, nutzten wir diese Gelegenheit ausgiebig aus.

Da ich ja bereits beinahe ein Jahr in Lissabon verbracht hatte, war ich Fotoguide und Fremdenführer zugleich – in der Zeit, die mir noch blieb, nachdem ich meine Freunde endlich einmal wieder getroffen hatte. Deshalb auch das eingangs erwähnte Wort Urlaub in Anführungszeichen, weil ich, hätte ich mir nicht aus Besorgnis um meinen etwas kratzigen Hals etwas mehr Schlaf gegönnt, nicht bloß einen Tag mit einer Fotosession bei Sonnenaufgang begonnen hätte, und auch sonst das Zimmer mehr zur Ablage der Sachen und zum Schlafen als zum Aufenthalt diente.

Generell denke ich aber, wir haben die Balance zwischen Erlebnissen und der nötigen Ruhe gut gehalten, und selbst ich als vermeintlich alter Hase habe noch viel Neues sehen und erleben können.

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