Zusammenspiel von Hintergrund und Vordergrund

Die natürliche Reaktion, gerade als Anfänger, wenn man ein Motiv
sieht, ist die Konzentration auf nur dieses bestimmte Motiv.

Meiner Ansicht nach ist diese Herangehensweise jedoch ein Fehler. Denn
wer sich allein auf das Motiv konzentriert, schenkt oft dem
Hintergrund nicht genügend Beachtung!

Wenn aber der Hintergrund nicht die Aussage vom Motiv unterstützt,
oder wenigstens irgendeine Art von Interaktion zwischen Vorder- und
Hintergrund bewusst in das Foto eingebaut wird, dann kann kein Foto
seine beabsichtigte Wirkung entfalten.

Selbst ein vollkommen schwarzer oder weißer Hintergrund, also
vermeintlich ohne jegliche Information, kann unter Umständen völlig
fehl am Platze wirken.

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Komposition: Bildformate und ihre Bedeutungen

Jeder Hobbyfotograf sollte sich Gedanken zu den Bildformaten machen,
die er verwendet.

Denn schon der Unterschied einer Handykamera im Format 16:9 zu einer
Digitalkamera mit dem Bildformat 4:3 kann die Wirkung des Bildes stark
beeinflussen.

Und die grundlegende Wirkung ist gar nicht mal so schwer zu verstehen!

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Komposition: Bereich des höchsten Kontrasts

Unser Hirn mag Auffälligkeiten. Das macht evolutionär Sinn: Alles, was
nicht in die Umgebung passt, kann entweder gefährlich sein, oder
Nahrung bedeuten. Es wird natürlich kein Tiger aus dem Bild gesprungen
kommen, aber der Mechanismus ist noch immer fest in uns installiert.

Wir, als Fotografen, Künstler und Designer, nutzen diesen Umstand für
unsere Arbeit. Alles, was hervorsticht, erregt Interesse.

Aber wie geht man als Fotograf mit tonalem Kontrast um?

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Komposition: Die Drittelregel

Die Drittelregel ist mit Sicherheit die mit Abstand beliebteste Kompositionsregel für Fotografen. Gerade in Anfängerkursen und -tutorials findet sie häufig Erwähnung.

Heute will ich mit dir einen Blick darauf werfen, wie man diese Regel richtig anwendet. Zudem möchte ich dich für typische Probleme sensibilisieren, die in vielen Artikeln über diese Regel nicht erwähnt werden, und die Ubiquität der Drittelregel hinterfragen.

Auf geht's!

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Komposition: Mittenbetonte Komposition für ein Subjekt

Die scheinbar einfachste Methode, ein Bild mit einem Subjekt zu komponieren, ist die Zentralkomposition.

Oft wird in Fotoratgebern von der Nutzung abgeraten - ist es doch oft schwierig, mit dieser Methode ein interessantes, den Betrachter engagierendes Bild zu gestalten.

Hier gehe ich mit einem Beispiel darauf ein, wie diese Technik angewandt werden kann, und weshalb sie komplexer ist, als es zunächst den Anschein hat.

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Warum man die Kamera immer bei sich tragen sollte

"Die beste Kamera ist die, die man immer bei sich hat" – diese Weisheit hat
wohl jeder Fotograf schon einmal gehört.

Wer die Kamera nicht dabei hat, verpasst eventuell das erste Bild für ein neues
Projekt. Oder den "entscheidenden Augenblick" nach dem großartigen
Reportagefotografen Henri Cartier-Bresson – jenen Moment, in dem sich das
Gesehene klar zu einem Bild zusammenfügt. Ich bin bereits zu oft durch Zufall
auf Szenen gestoßen, die perfekt in meine aktuellen Projekte gepasst hätten –
und zwei Drittel der Zeit trug ich meine Kamera nicht bei mir.

Mit dem Handy hat man ja heutzutage stets eine mobile Kamera zur Verfügung.
Aber reicht denn diese Kamera aus? Ist es wirklich nur wichtig, irgendeine
Kamera dabeizuhaben?

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After the Storm

Der Artikel zur gleichnamigen Serie "After the Storm".

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Abenteuer auf Helgoland

Auf die Hochseeinsel Helgoland gibt es verschiedene Wege. Da ich ein Kind des Nordens bin, haben ich und mein Onkel für unser Camping-Abenteuer auf Helgoland die Route über Büsum gewählt. Es gibt zwei Möglichkeiten, auf die Insel zu gelangen: Per Schiff oder per Flugzeug – denn die Düne, wie die kleinere Insel genannt wird, die vor einigen Hundert Jahren vom Rest getrennt worden ist, hat auch einen kleinen Flugplatz. Von Büsum aus fährt man mit dem Schiff. Wenn es denn fährt! Denn als wir ankamen, stellten wir fest, dass das Wetter mehr als unbeständig ist. Innerhalb von wenigen Minuten kann sich das Wetter von bestem Sonnenschein in schlimmsten Platzregen verwandeln, denn bei dem Wind, der in Büsum herrschte, konnte man das Wetter höchstens für die nächsten 20 Minuten vorhersagen – so schnell waren die Wolken, die eben noch am Horizont gewesen waren, bei einem und luden ihre nasse Fracht ab.

Und weil es so windig war, fuhr dann auch am nächsten Tag die Fähre nicht. Also sahen wir uns ein wenig mehr in Büsum um und versuchten am Tag darauf erneut unser Glück – mit Erfolg! Bei leichtem Wind und bestem Wetter für die Überfahrt gelang diese problemlos, was auf der unruhigen Nordsee durchaus nicht immer der Fall ist, wie ich aus eigener Erfahrung weiß...

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Ideenproduktion vs. Perfektion

Ideen zu produzieren, ist ein wichtiger Teil der Arbeit eines Fotografen (und generell jeden Künstlers). Doch was ist wichtiger – schnell Inhalte oder Werke als Ideen zu teilen, oder diese wirklich auszuarbeiten? Hier meine Gedanken dazu.

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Parkour – Bewegung als Spiel

Dass ich die letzten Wochen hier nichts geschrieben oder gepostet habe, hat seinen Grund vor allem darin, dass ich so viel meiner Arbeitszeit wie möglich in meine Bachelorthesis stecken wollte.

Jetzt, wo diese abgegeben ist, habe ich wieder mehr Zeit für eigene Projekte und möchte euch heute ein Projekt vorstellen, das ich im letzten Semester (beziehungsweise auch einige Zeit danach noch) fotografiert habe.

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Ergebnisorientierte und prozesshafte Fotografie

Als Fotograf ist man vom Licht (und damit von der Zeit) abhängig. Das heißt in der Theorie: Je länger und öfter man einen Ort immer wieder besucht, desto höher die Chance, immer neue und bessere Lichtsituationen zu erwischen. Doch auch alles andere verändert sich mit der Tageszeit; je mehr Zeit man aufwendet, desto mehr unterschiedliche Situationen lernt man am selben Ort kennen.

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Mittel gegen künstlerische Orientierungslosigkeit

Als Fotograf, oder auch als Künstler im Allgemeinen, kann man meiner Erfahrung nach oft die Orientierung verlieren. Wo stehe ich? In welche Richtung möchte ich mich entwickeln?
Hier stelle ich eine Möglichkeit vor, diese Hürde zu nehmen.

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Tipps für Anfänger

Völlig ungefragt und immer belehrend – das muss mal wieder sein! Hier habe ich ein paar Tipps zusammengestellt, die ich als Anfänger gerne bekommen hätte, nachdem mir die Funktionen der Kamera vertraut waren.

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Iteratives Fotografieren

Da ich mich in letzter Zeit viel damit beschäftigt habe, Zeichnen zu lernen, bin ich auf ein Video gestoßen, das eine für mich höchst interessante Methode besprochen hat. Dieses Video möchte ich heute mit euch teilen und dann besprechen, was meine fotografischen Gedanken dazu sind!

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Automatische Fotografie

Wenn ich in Fotoausstellungen von Naturfotografen gehe, rege ich mich regelmäßig darüber auf, wie irgendjemand ein Lebewesen nicht etwa auf eigene Faust ausfindig und abgelichtet hat, sondern in dessen Gebiet mehrere Fotofallen aufgestellt hat, um so ein Bild zu erhaschen.
Solche Dinger werden mittlerweile auch nicht mehr nur an besonders unzugänglichen oder lebensfeindlichen Orten verwendet, sondern sogar im urbanen Raum, buchstäblich im eigenen Hintergarten! Ich schreie.

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Gedankenspiel: Die Darstellung von Zeit

In letzter Zeit habe ich viel über Zeit in der Fotografie nachgedacht – immerhin ist der Faktor der Zeit eine der Sachen, die Fotografie und Film voneinander trennen.
Was für Möglichkeiten haben wir also, um Zeit darzustellen?

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Spezialwissen

Canon Arthur Doyles Sherlock Holmes ist für mich in letzter Zeit, obgleich er eine fiktionale Figur ist, zu so etwas wie einem Vorbild, einer Inspiration geworden.
Das hat mich zu einem interessanten Gedankengang in Bezug auf die Fotografie geführt, den ich gerne hier mit euch teilen möchte.

 

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Weitere Bilder von den Azoren

Heute gibt es hier weitere Bilder von meiner Reise auf die Azoren auf meiner Website zu sehen!

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Erkenntnisse auf den Azoren

Letztens war ich mit einer engen Freundin und Mitstudentin und einigen (da noch unbekannten) Freunden für einen Kurztrip auf den Azoren. Dabei lernte ich die Leute kennen und habe unglaublich schöne Momente erlebt – doch an dieser Stelle möchte ich vor allem über eine Erkenntnis schreiben, die mir während des Aufenthaltes gekommen ist.

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Emotionen in Bildern ausdrücken

Für mich liegt die höchste Kunst des Fotografierens darin, eine abstrakte Aussage festzuhalten, die über die vorhandene reine Bildinformation hinausgeht – zum Beispiel Emotionen oder auch Gedanken.

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Das Chamäleon-Erlebnis

Als ich letztens einen Spaziergang Richtung Südosten gemacht habe, um ein wenig zu fotografieren, traf ich auf einige Portugiesen, die auf der anderen Straßenseite saßen und irgendetwas von mir wollten. Sie riefen mich zu sich, doch ich ignorierte sie und ging weiter.

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Stress, Unruhe und starre Blicke

Viele Menschen, denen ich tagtäglich begegne, blicken ständig starr geradeaus. Hier gibt es ein paar Gedanken dazu, von einem Fotografen, einem „Quergucker“.

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Warum in die Ferne schweifen...

Ich bin jetzt in Lissabon, um dort mein Auslandssemester zu verleben.
Und obwohl ich erst vorgestern hier angekommen bin, habe ich schon eine Erkenntnis gehabt, die man nur im Ausland haben kann und die gleichzeitig Auslandsaufenthalte für Fotografen eigentlich komplett überflüssig machen würde. Hach, die Ironie ist schon was Schönes...

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Fünf Ratschläge

An welche Dinge muss ich mich ständig selber erinnern, um schneller ein besserer Fotograf werden zu können?
Hier ist eine Auflistung von übersichtlichen fünf Punkten für den Anfang.
Ich hoffe, ihr findet dabei etwas, was ihr für eure kreative Arbeit nutzen könnt!

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Kompositionsstudie #002

Dieses Bild enthält viele in verschiedene Richtungen gehende Linien, die man erst gar nicht so richtig einordnen kann. Was zum Henker also habe ich mir dabei wieder gedacht?
Was hat mich dazu gebracht, das Foto aufzunehmen?

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Shoot more, show more

Letztens habe ich dieses Video von Chase Jarvis gesehen, das die Antwort auf die Frage gibt, weshalb man so früh wie möglich damit beginnen sollte, die eigenen Arbeiten zu teilen.
Hier fasse ich den Inhalt zusammen und gebe meinen eigenen Senf dazu – und los!

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Kompositionsstudie #001

Spät, aber es kommt: Das neue Format, das ich vor einigen Tagen angekündigt hatte, ist da!

In dieser wahrscheinlich zweiwöchentlich veröffentlichten Serie nehme ich meine eigenen Bilder auseinander und erkläre ein wenig, was ich mir dabei gedacht habe bzw. was ich zum Zeitpunkt der Aufnahme gesehen habe.
Das hilft mir, meinen eigenen Kopf zu finden, und euch, Fotografieren zu lernen – seht es euch an!

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Fotografie als Erholung vom Fotografieren

Was macht eigentlich ein professioneller Fotograf, wenn er sich von der Arbeit erholen möchte?

 

Weiß ich nicht, aber er sollte fotografieren. Gut, er könnte auch seine Fußballbildchen sortieren, Zeit mit seiner Familie verbringen oder einer sonstigen Freizeitbeschäftigung frönen. 

Warum sollte er also ausgerechnet fotografieren, wenn er sich doch gerade davon erholen will?

Tja, gute Frage!

Als jemand, der ständig andere mit seiner enormen Anzahl an Interessen überrascht, musste ich selber erst einmal mit diesem Gedanken klarkommen, der mir da gekommen war.

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Wege in die Tierfotografie

 Als Jugendlicher, als ich begann, mich der Fotografie zu widmen, habe ich die Tierfotografie noch stark romantisiert – mittlerweile hat mich die Realität eingeholt. Daher habe ich mich nun gefragt, wie man eigentlich traditionellerweise Tierfotograf wird, und das Ganze mal hier aufgeschrieben.

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Urlaubsbilder – Nach mir die Bilderflut

Stellt euch bitte folgendes Szenario vor:

Für Max Mustermann und seine Familie geht es in den Urlaub. Max hat seine (dank der sinkenden Preise der letzten Jahre) neue DSLR im Gepäck und probiert die Knipse ausgiebig aus.

 

Seine Familienmitglieder stehen ihm gerne Modell, und so kommt er letztendlich mit etwa 1.000 Bildern von der Reise zurück.

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