Protografierer: Fotograf und Programmierer zugleich

Leider wurde durch einen Fehler dieser Artikel nicht wie versprochen am Montag freigeschaltet.
Dafür bitte ich vielmals um Entschuldigung!

 

Habe ich hier schon einmal von meinen vielen Interessen gesprochen?
Heute geht es um den Vorteil davon, gleichzeitig Programmierer und Fotograf zu sein.


Viele Fotografen, die ich kenne, vermeiden, oft aus Unsicherheit, den Umgang mit Computern lieber, als dass sie ihn suchen. Programmierer hingegen vermeiden den unnötigen und repetitiven Umgang mit Computern, da sie ihre Zeit für zu wertvoll erachten, um sie zu verschwenden.

Manche Fotografen nutzen den Computer aber auch, um sogenannte Glitch-Art zu erstellen.
Dies ist nichts, womit ich mich bisher näher beschäftigt habe. Jedoch weiß ich, dass man zum Beispiel Audioverarbeitungsprogramme mit Bildern füttern kann, um seltsame Effekte zu erhalten. Oder man kann in einem Hex-Editor das Bild direkt als Binärdatei bearbeiten, was dem Programmieren schon näher kommt. Die letzte Stufe ist, speziell für die Bildmanipulation geschaffene Programmiersprachen zu verwenden.

Eine gute Übersicht über die Möglichkeiten bekommt man in dieser Sammlung von Anleitungen und Ressourcen [EN].


Programmieren heißt Lösungen für Probleme finden.
Programmieren heißt, Antworten auf Fragen finden.

Allein das Mindset eines Programmierers kann sich bereits positiv auf die Arbeit eines Fotografen auswirken:
Hier ist ein kleiner Blogartikel auf Digital Photography School [EN] darüber, Fotograf und Programmierer zugleich zu sein.

Programmieren hilft beim Forschen, vor allem, wenn man es mit großen Datenmengen zu tun hat.
Der Programmierer ist daran gewöhnt, zu recherchieren, und eignet sich somit von diesem Standpunkt aus auch als Forscher; Forschung kann wiederum Grundlage oder Hilfsmittel zur Fotografie sein.

Schließlich bringt das Programmiererdasein auch einen Wettbewerbsvorteil mit sich:
Wer programmieren kann, kann selbst bestimmen, wie seine Website aussieht, bis ins kleinste Detail.
Er kann aufwändige Arbeitsabläufe automatisieren und somit seinen Workflow effizienter gestalten.

Adobe selbst nennt in diesem Ratgeber, auf Seite 8 und 9 [PDF, EN], ein paar Punkte, die man nicht mit Aktionen in Photoshop erledigen kann, darunter:

  • Einbauen von Konditionen, Nutzung von Variablen und andere Programmierkonzepte
  • mehrere Applikationen einbeziehen (übrigens nicht notwendigerweise nur Programme von Adobe)
  • Scripts können beim Starten von Photoshop laufen

 

Dies ist ein ganz besonderer Artikel für mich!
Man merkt hoffentlich, dass ich versuche, auch mal von meiner eigenen Meinung wegzugehen und mehr Informationen darzubieten. Ob ich diese Methodik so beibehalten werde, weiß ich noch nicht; ich werde hier immer nur so arbeiten, wie es mir persönlich am besten gefällt – all das hier ist ein großes Experiment.

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